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Lena Kvadrat versteht Mode als ein Mittel zur Kommunikation und als eine Zeichensprache, die sich direkter und verschlüsselter Signale bedient. Sie hat mehrere Jahre parallel in Moskau und Wien gelebt und gearbeitet und dabei sowohl reale als auch virtuelle Grenzen überschritten. Lena Kvadrat ist auch über die Modeszene hinaus durch zahlreiche Präsentationen und Kunstprojekte in Zusammenarbeit mit Vertetern anderer kreativer Bereiche und Institutionen bekannt geworden. Gewöhnlich sind dies Performances, die - neben der Vorstellung von Kollektionen - auch darauf abzielen, die kulturelle und soziale Relevanz von Mode zu reflektieren.
In erster Linie geht es dabei darum ein Bewusstsein für die Tatsache zu schaffen, dass Kleider und Accessoires unterschiedlichsten sozialen Codes unterworfen sind und einen gewissen Symbolismus transportieren, den es zu dekodieren und - nach Möglichkeit - auch zu transformieren gilt. Jede Kollektion ist daher einem bestimmten Thema gewidmet und wird so auf abstrakte Weise mit der Modegeschichte in Beziehung gesetzt. Themen der letzten Jahre waren u.a. die Falte als ein formbildendes Element in der Geschichte der Erde, der Kleidung und der Philosophie, oder Prototypen als eine Suche nach der idealen und nach zukünftigen Formen für das 21. Jh. Die aktuelle Kollektion 2009/10 ist dem Aspekt der Verschiebung gewidmet.
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