Die Lust am Produzieren war für Petra Kimla die Motivation, auf´s Sticken umzusteigen. Nachdem sie und ihr Partner Edi Aydin den Markt beobachtet hatten und feststellten, wie gut diese Branche in England und Italien etabliert ist, beschlossen sie sich auch Österreich mit der Bestickung von Businesskleidung selbstständig zu machen. Unser Ansporn ist, vor allem für Klein- und Mittelbetriebe leistbare Qualität zu liefern, erklärt Petra Kimla. So zählen zu ihren Kunden neben Werbeagenturen und Filmfirmen auch Ärzte und diverse große Dienstleister. Diese Vielfalt an Kunden beweist die Philosophie des Unternehmens. Wir sticken einfach alles, lächelt Kimla.
2008 wurde der Standort im 19. Bezirk zu klein und man ging eine Kooperation mit Elisabeth Kriegbaum ein. Die Schneidermeisterin bietet den A-Z Bestickern jenen Zusatznutzen, der für den eigenen Anspruch auf Flexibilität nötig ist. So können wir gemeinsam auf jeden Kundenwunsch sehr individuell eingehen und nicht nur angekaufte Textilien besticken, erklärt Petra Kimla, dieser Zusatznutzen ist nicht nur für Bezieher von Kleinmengen hilfreich, er ermöglicht uns auch, praktisch jede Idee in die Realität umzusetzen und nicht nur auf bestellbare Textilien zurückgreifen zu müssen. Möchte ein Kunde etwa türkis taillierte Hemden, ist auch diese Anfertigung möglich.
Ein wichtiger Motivationsfaktor für Petra Kimla ist, das eigene Können stets zu verfeinern und die Angebotspalette stets zu verbreitern - sei es nun, mit Glanz- oder Leuchtgarnen neue Effekte zu erzielen, durch Einarbeitung von Folien Hautschonende Nähte zu produzieren oder extrem dünne Stickerei bei großen Flächen zu schaffen. Auch eine Größe von 30 cm ist keine Grenze für die Besticker, da sie sich mit Stückelung ausdehnen können. Das zu bestickende Material muss sich nur klein genug falten lassen, dann wagen wir uns an alles heran, lächelt Kimla. Einmal wurde sogar die Abdeckfolie eines LKW mit besticktem Schriftzug verziert! Die A-Z Besticker sind von ihrer Beschriftungsmethode derart überzeugt, dass sie sich auch als Botschafter dieser Methode sehen. Petra Kimla: Es sieht nicht nur schön und edel aus, es ist vor allem auch viel umweltfreundlicher und preiswerter, als man denkt.