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Das Label GON, 2009 von Christina Steiner, einer Absolventin der Angewandten und ehemaligen Studentin von Raf Simons und Veronique Branquinho gegründet, steht für eine experimentelle Reise, die ihr größtmögliche Freiheit und Unabhängigkeit eröffnet, um ihre Leidenschaft für Materialien, Design und Mode auszuleben. Naturimpressionen und archaische Rituale stellen die wichtigsten Inspirationsquellen für die junge Designerin dar. So bildeten ungeschliffene Kristalle und Initiationszeremonien afrikanischer Stämme die konzeptionellen Anker für den Entwurf ihres impactstarken Ohrschmucks, der die Modekollektion Frühling/Sommer 2012 krönte.
Um diesen außergewöhnlichen Entwurf zu realisieren, vertraute die Designerin auf den gewaltigen Erfahrungsschatz von Otto Papalecca, seines Zeichens Gold- und Silberschmiedemeister in zweiter Generation und Aussteller der Kooperationsbörse 2009 und 2010. Otto Papalecca unterstützte Christina Steiner zunächst vor allem darin, die Grenzen des Machbaren auszuloten. Im Fertigungsprozess selbst bestand die größte Herausforderung darin, den Clip trotz Verwendung von Sterlingsilber so filigran wie möglich auszuführen, zumal derselbe am oberen Teil des Ohrs sitzt und daher kein allzu großes Gewicht aufweisen darf. Auch die fragilen Quarzkristalle mussten punktgenau platziert werden, um am Körper die gewünschte Wirkung zu entfalten. Der Ohrschmuck von GON wurde erstmals im Rahmen des viel beachteten Austrian Fashion Showcase im September 2011 in Paris präsentiert und rief seitens des internationalen Fachpublikums begeisterte Stimmen hervor. Erhältlich ist der Schmuck im Onlineshop der Designerin.
www.gonvienna.com
www.creativespace.at/otto_papalecca_goldschmied
www.austrianfashionshowcase.at
Foto: © Johannik Mato / studiomato