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Die Zusammenarbeit von traditionellen Unternehmen und kreativen Köpfen sowie die gegenseitige Inspiration führen zu überraschenden, innovativen Lösungen für Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse. Im Bereich Best Practice geben Kooperationsteams Einblick in die besonderen Chancen, Herausforderungen und Ergebnisse dieser jeweils für sich einzigartigen und erfolgreichen Projekte.

 

 

 
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Hornmanufaktur Petz / Une Bagatelle / Florian / Vogue


Hornmanufaktur Petz / Une Bagatelle / Florian / Vogue

Thomas Petz, Jungunternehmer und zugleich Wiens letzter Hornkammmacher, nahm an der ersten Kooperationsbörse Mode im Mai 2009 im MAK teil, um seine Kontakte zur heimischen Kreativszene zu intensivieren und - im Sinne der Sache - neue Auftraggeber und Kooperationspartner zu finden. Mit durchschlagendem Erfolg: Petz konnte zwei Auftraggeber aus der Modeszene akquirieren und fand zudem einen Kooperationspartner für die eigene Produktlinie.


Direkt auf der Kooperationsbörse Mode 2009 überzeugte sich Nadia Bassili, Gründerin des Accessoire-Labels „Une Bagatelle“ von der hohen Verarbeitungsqualität der Hornmanufaktur Petz. Schon wenige Tage später besuchte die Designerin Thomas Petz in seiner Werkstätte im 15. Bezirk und legte Entwürfe für Taschen vor, für die Bügel und Spangen aus Horn gefertigt werden sollten. Ein Prototyp genügte und der Auftrag für die Produktion der Hornelemente für drei neue Taschenmodelle war besiegelt. Die Designerin setzt Horn immer wieder und gerne ein, da jedes Stück dieses Materials eine einzigartige Maserung aufweist und damit auch die Uniqueness der betreffenden „Bagatelle“ unterstreicht. An Thomas Petz schätzt Nadia Bassili vor allen Dingen seine Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen, seine Präzision und absolute Verlässlichkeit.
Die Zusammenarbeit mit Florian Ladstätter startete wenige Monate später. Die Schmuckobjekte des Shooting-Stars Ladstätter, die unter dem Label „Florian Jewellery“ international gefeiert werden, bestechen durch außergewöhnliche, manchmal auch archaisch anmutende Ansätze. „Ich möchte, dass meine Objekte Begehren auslösen; nicht nur durch ihre Formensprache sondern vor allem auch durch ihre Materialität. Ich besuchte Thomas Petz ein paar Monate nach der Kooperationsbörse Mode 2009. In der Folge setzte ich mich eingehender mit dem Material Horn auseinander und war begeistert: Horn ist an und für sich ein hartes Material, lässt sich durch Erwärmung jedoch gut formen und besticht durch seine Vielfalt an farblichen Maserungen. Als ich in der Werkstätte dann auch die Hornspitzen entdeckte, die Thomas Petz für seine eigene Produktlinie nicht benötigt, war mir sofort klar: Diese kleinen Hornspitzen, die wie kraftvoll geballte, männliche Energie wirken, werde ich in meine nächste Männerkollektion integrieren“, so der Designer.
Das dritte Projekt das auf der Kooperationsbörse 2009 seinen Anfang nahm, ging von Thomas Petz selbst aus. Darauf bedacht, seine Kammlinie durch qualitätsvolle Lederhüllen zu vervollständigen und auch eine neue Gürtellinie mit Hornschnallen herauszubringen, beauftragte er den Lederwarenerzeuger Gottlieb von der Firma „Vogue“, seinerseits ebenfalls Aussteller auf der Kooperationsbörse 2009, mit der Anfertigung der entsprechenden Attribute aus edlem Leder in besonders hochwertiger Verarbeitung.

www.petz-hornmanufaktur.at
www.unebagatelle.com  
www.florianjewelry.com  

 

Foto © Petz