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Mit ihrem Label feinedinge* hat sich Sandra Haischberger auf die Entwicklung und Herstellung von zeitgemäßem Porzellandesign mit hohem Gebrauchswert spezialisiert. Ihre Kollektion - die sie mittlerweile nach Deutschland, Großbritannien und Frankreich exportiert - umfasst Tableware, Wohnaccessoires und Leuchtobjekte.
In der Auseinandersetzung mit ihrem Werkstoff nimmt die Wienerin Anleihen an traditionsreiche Manufakturen und scheut auch vor aufwendigen Herstellungsverfahren nicht zurück. Der handwerkliche Aspekt ist mir sehr wichtig, so Haischberger, erst durch ihn erwacht das Porzellan zum Leben. Jedes Produkt wird in eine Gipsform gegossen, retuschiert und rohgebrannt, geschliffen und nach dem Glasieren ein zweites Mal gebrannt. Die Dekore - oftmals inspiriert von traditionellen japanischen Holzschnittmotiven - werden im Siebdruckverfahren aufgebracht, es folgt ein dritter Brenngang. Oberflächen gestaltet Sandra Haischberger auch durch feine Strukturen oder Polieren des Porzellans an den Außenseiten. Da all das in Handarbeit geschieht, heben sich ihre Arbeiten durch leichte Unregelmäßigkeiten von herkömmlichen Industrieprodukten ab.
Birdies
Salz- und Pfefferstreuer mit ovalem Unterteller, 2007
Porzellan, glasiert, Siebdruckdekore
Erhältlich in drei Farben und zwei Dekoren, spülmaschinenfest
Couple Birds
Doppelschälchen mit aufgesetztem Vogel oder Schmetterling, 2007
Porzellan, glasiert, Siebdruckdekore in Metallicfarben
Erhältlich in vier Farben und zwei Dekoren, spülmaschinenfest
Erzeugung und Vertrieb: feinedinge*,
www.feinedinge.at
Für die Couple Birds-Doppelschälchen ließ sich Sandra Haischberger von Tierfigurinen alter Porzellanmanufakturen inspirieren, gestand ihnen aber auch funktionellen Wert zu. Dasselbe gilt für die Salz- und Pfefferstreuer Birdies, die man nach Gebrauch als dekorativen Blickfang einfach auf dem Tisch stehen lassen kann.
Foto: © Michael Dürr