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In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Anfragen von Unternehmern zu Fragen der sozialen Absicherung deutlich gestiegen. Aus diesem Anlass hat die Wirtschaftskammer Wien gemeinsam mit der SVA eine eigene Servicestelle ins Leben gerufen, die SVA-Ombudsstelle. Sie ist die Schnittstelle zwischen den Unternehmern und ihrer Sozialversicherungsanstalt. Zielgruppe sind jene mehr als 90.000 Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien, die in der Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) kranken- und pensionsversichert sind. Wir wollen, dass die Anliegen unserer Mitglieder ohne Verzögerung bearbeitet werden. Denn wer rasch hilft, hilft doppelt. Gerade in der Kranken- und Pensionsversicherung und im Beitragswesen ist es wichtig, dass die versicherten Unternehmer Informationen und Auskünfte umgehend erhalten", so Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien.
Erstmals ein Ansprechpartner in allen Fragen
Die Regelungen und Leistungen der Sozialversicherung sind komplex, vielschichtig und teilweise nur schwer überblickbar - das gilt auch für die SVA. Gerade deshalb ist es wichtig, den Versicherten einen Ansprechpartner zu geben, der sie in allen Versicherungsfragen berät, ihre Anliegen ohne Verzögerung an die zuständige Stelle in der SVA weiterleitet oder gemeinsam mit den Experten der WK Wien und der SVA individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für die Unternehmer auslotet.
Von Beratung über Intervention bis zu Vertretung
Konkret wird die Ombudsstelle in der Wirtschaftskammer Wien die zentrale Anlaufstelle für alle Anliegen im Zusammenhang mit den Leistungen und Beiträgen der SVA sein. Ihr Aufgabengebiet umfasst neben telefonischen und persönlichen Auskünften und Information bei der Antragstellung auch das individuelle Ausloten von Möglichkeiten im Beitrags- und Leistungsbereich direkt bei der SVA bis hin zu gerichtlichen Vertretungen der Unternehmer in sozialrechtlichen Verfahren. Darüber hinaus wird die WK Wien regelmäßig eigene Sprechtage organisieren.
SVA-Ombudsstelle der WK Wien
Tel. (01) 514 50 1041
wko.at/wien/arbeitsrecht
03.07.2012
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