|
Kann Nachhaltigkeit ein Kriterium für den ökonomischen Erfolg von Verpackungen sein? Wie kann die Auswahl der Materialien und Produktionsmethoden die Akzeptanz von Verpackungen bei den Konsumenten erhöhen? Gibt es so etwas wie grünes Verpackungsdesign überhaupt? Und ist Nachhaltigkeit wirklich, was wir im Verpackungssektor brauchen? Diese und andere Fragen werden auf der Creative-Packaging-Konferenz gestellt und beantwortet.
Öko-Visionen: Verpackungsbranche diskutiert
Aus Helsinki kommt Erkki Nyberg, Manager des Papierkonzerns UPM. Er stellt sein RafCycle-Prinzip in der Herstellung und der Entsorgung von Etiketten vor. Eric van Den Bruel - Marketingchef des Papierkonzerns Sappi - reist aus Brüssel an und erzählt über die Ökologie von Papier. Der Eigentümer der Designagentur Solutions (München), Peter Désilets, hat sich ebenfalls angesagt. Er wird in seinem Vortrag die Frage stellen, ob nachhaltiges Verpackungsdesign überhaupt möglich ist. Und Michael Braungart (Chemiker) erzählt von seinem Cradle-to-Cradle-Konzept.
Michael Braungart: Eine Welt ohne Müll
Der Hamburger Chemiker Michael Braungart gründete 1987 das Hamburger Umweltforschungsinstitut EPEA. In den folgenden Jahren erregte er mit der Entwicklung seines Cradle-to-Cradle-Prinzips weltweit Aufmerksamkeit. Er ist überzeugt: Eine Welt ohne Abfälle ist möglich. An diesem Ziel arbeitet er seit Jahrzehnten. Sein Cradle-to-Cradle-Konzept kennt keinen Abfall, keinen Verzicht und keine Einschränkungen. "Über biologische und technische Nährstoffkreisläufe werden die richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort eingesetzt", so Michael Braungart.
Peter Désilets: Nachhaltige Lösungen aus der Praxis
Der Marketingberater Peter Désilets hat sich mit seiner Agentur Solutions auf ökologische Verpackungen spezialisiert. Er berät große und kleine Unternehmen in Fragen rund um Strategie und Verpackungsgestaltung. "In meinem Vortrag wird es um die Rolle des Verpackungsdesigners gehen, der bei der Motivation und Unterstützung von Unternehmen dabei ist, die nachhaltigere Verpackungen entwickeln wollen. Wie man diese Entwicklung unterstützen kann und was er selbst beachten sollte, werde ich anhand von Beispielen erklären", so Peter Désilets. "Ein wichtiger Bestandteil von Green Packaging ist die Kommunikation. Für Verpackungsentwickler und Designer kann dies viel Abwechslung und neue Herausforderungen bedeuten", erklärt Désilets weiter.
Exklusiv für creativespace-Leser: Tippen Sie bei der Online-Reservierung Ihrer Tickets den Aktionscode spacecpp12 ein und Sie erhalten
25 Prozent Rabatt auf die Teilnahmegebühr.
designforum Wien
7. November 2012
Museumsplatz 1
1070 Wien
www.creative-packaging.info
31.10.2012
Foto: Creativ Packaging-Logo, © Industriemagazin Verlag