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Gerade für Avantgarde-Labels, die oft nur in geringen Stückzahlen fertigen lassen, sind kompetente PartnerInnen im Bereich Produktion überlebensnotwendig. Ansonsten müssen sie, so AustrianFashion.Net, teils sogar auf das Umsetzen von Entwürfen aus ihren Musterkollektionen verzichten. Doch was bringt ein viel beachtetes Item im Showroom, wenn es aus produktionstechnischen Gründen nicht in Serie gehen kann?
Hier möchte die Kooperationsbörse Mode Abhilfe schaffen: Die Veranstaltung im MAK brachte DesignerInnen und ProduzentInnen aus dem gesamten Mode- und Accessoirebereich zusammen. In ungezwungener Atmosphäre wurden Kontakte geknüpft, Berührungsängste abgebaut und zukünftige Kooperationen angebahnt.
Viele DesignerInnen ließen sich durch alte, in Vergessenheit geratene Produktionstechniken zu neuen Ideen inspirieren. Umgekehrt war die Börse vor allem für zukunftsorientierte Gewerbebetriebe interessant, die durch die Kooperation mit Kreativunternehmern ihr Profil verändern möchten. Die Veranstaltung ist zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt worden und bot die Möglichkeit, in Kontakt mit Kreativen zu treten und die Kreativszene besser kennen zu lernen, so der Tenor der Aussteller.
Neben departure und dem austria wirtschaftsservice (AWS) war auch das POOL-Kooperationsservice der WKW auf der Kooperationsbörse vertreten.
Die AusstellerInnen sind auf creativespace.at unter der Rubrik
Netzwerk zu finden.
Links:
AustrianFashion.Net
Netzwerk auf creativespace.at
Pool. Das Kooperationsservice der Wirtschaftskammer Wien
08.05.2009
Fotos © Rita Newman