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Bei der Herstellung ihrer Kollektionen schöpft die Modedesignerin Claudia Rosa Lukas aus vielen verschiedenen Quellen. Ihre Modelle können zu ganz unterschiedlichen Anlässen getragen werden und unterstreichen die Persönlichkeit der Trägerin.
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| Herbst- und Winterkollektion 2006/07, © Katharina Gossow |
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Ihren Abschluss machte Claudia Rosa Lukas an der Universität für angewandte Kunst in Wien und in Berlin unter der Leitung von Vivienne Westwood, Helmut Lang, Marc Bohan und Jean-Charles de Castelbajac. Nach ihrer Ausbildung absolvierte sie zusätzlich ein Multimedia-Diplom am International Technology College in Wien. Das Interesse für Medientechnologie spiegelt sich auch in ihren verschiedenen Projekten wider.
Nach ihren ersten Kreationen gründete Claudia Rosa Lukas ihr eigenes gleichnamiges Modelabel. Ihre unkonventionelle künstlerische Herangehensweise führte zu einer Kooperation mit dem österreichischen Architekten Wilhelm Holzbauer an der Wiener Staatsoper, bei der sie das Kostümdesign übernahm. Ihre Kollektionen sind vielschichtig. Sie kombinieren minimalistisch einfache Schnitte mit weiblicher Verführungskunst. Ihrem Blick für überraschende technische Details verdankt Claudia Rosa Lukas einen breiten und anspruchsvollen Kundenkreis.
Kriterien für die Auswahl des Materials sind Tragbarkeit und Funktionalität, weshalb sie hochqualitative österreichische und italienische Textilwaren wie feingestrickte Wolle, Jersey und Baumwolle bevorzugt.
Auch ihr kritischer Blick auf das tägliche Weltgeschehen, ihr Interesse an Geschichte und unterschiedlichen Kulturen kommen in ihren Arbeiten zum Ausdruck.
Claudia Rosa Lukas kooperierte bisher unter anderem mit Lenzing, Gloriette, Austrian Embroideries, Premiere Vision, Tanzquartier Wien, Superamas, Wiener Staatsoper, Architekt Wilhelm Holzbauer, Huber Trikot/Skiny, Bwin, Swarovski, Theater in der Josefstadt, ORF, Paris Fashion Week, Milano Fashion Week und Tokyo Fashion Week.
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| Homebase, 2001, © Ulla Schneeweis |
Frühjahrs- und Sommerkollektion 2006, © Michael Dürr |
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Ausstellungen
2007
Paris Fashion Week, Galerie Domenique Fiat / Galerie V. Smagghe
2006
Paris Fashion Week, Galerie Public > / Instituto de México
2005
Tokyo Fashion Week, EU Gateway to Japan, Radisson Miyako Hotel
2005
EXPO Aichi, Austrian Fashion&Design-Day, Nagoya, Japan
2004
MAK Center foe Art and Architecture, Schindler House, Los Angeles
2002
17. Festival International des Arts de la mode, Hy?res, Frankreich
Preise
1997
Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr, vergeben durch die Universität für angewandte Kunst Wien
2001
Modepreis der Stadt Wien
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