SUCHE CREATIVE POOL


UNTERNEHMEN SUCHEN KREATIVE
KREATIVE FINDEN UNTERNEHMEN
KREATIVE SUCHEN PRODUZENTEN
Join Creativespace
TERMINE
Förderungen, Stipendien
(3 Termine)
Wettbewerbe, Ausschreibungen
(16 Termine)
Messen
(11 Termine)
Ausstellungen, Veranstaltungen
(16 Termine)

 
Logo der Website www.creativespace.at
 
Teilnehmer Kooperationsbörse Mode 09

Teilnehmer Kooperationsbörse Mode 09

Teilnehmer Kooperationsbörse Mode 10

Petz Hornmanufaktur 1862
Kontakt: 
Petz Hornmanufaktur 1862
Thomas Petz
Nobilegasse 13
1150 Wien
M +43 676 7282628
thomas@petz-hornmanufaktur.at
www.petz-hornmanufaktur.at

Altes Handwerk, neu ausgeführt

Hornarmreifen © Petz

 

Kommt man in die Nobilegasse 13 im 15. Bezirk, fühlt man sich in eine andere Zeit zurück versetzt. Es scheint, als seien die Jahrzehnte außen an der Firma vorbei gezogen. Seit 1862 besteht die Hornmanufaktur Petz, im September 2008 hat Thomas Petz die Firma von seinen Großeltern übernommen. Gelernt hat er das Handwerk bei seinem Großvater, der als letzter den Meisterbrief von der Wiener Innung der Hornhersteller erhalten hatte, welche später aufgelöst wurde. „Ich bin damit der letzte Hornkammmacher in Wien, der in dieser Tradition arbeitet“, betont Petz.


Zur ständigen Kollektion gehören neben eigenen Entwürfen auch die seiner Großeltern. Die Produktpalette ist breit, von Schmuck über Tischkultur, Accessoires und nicht zuletzt hochwertigen Hornkämmen wird alles in Handarbeit produziert. Das Material stammt von Watussi-Rindern aus Südafrika. „Alles, was wir verarbeiten, sind Nebenprodukte der Fleischindustrie“, meint Thomas Petz, „dass ich das Horn aus dem Ausland beziehen muss, liegt daran, dass unsere Rinder zu kurze Hörner haben, um gut mit Ihnen arbeiten zu können.“ Die Vorbereitung bis zur Bearbeitung braucht ihre Zeit. Nachdem das Rohmaterial geschnitten wurde, kommt es in die von den Großeltern eigens entworfene Aufpressmaschine. Danach muss es mindestens drei Monate lagern, bevor es geschnitten, auf Stärke gebracht, fassioniert und im Anschluss geschliffen und poliert werden kann. Welches Stück Horn für welchen Gegenstand verwendet wird, hängt vom Material und von der Färbung ab. „Das ist auch das Besondere an Rinderhorn, die vielfältige und immer überraschende Farbgebung, die jedes Stück zum absoluten Unikat macht“, erklärt Petz. Die verwendeten Maschinen und die nötige Handarbeit entsprechen dem Material, das von Unebenheiten und Einschlüssen lebt. Für seine eigenen Entwürfe produziert Petz bereits bis zu 200 Stück in Serie. Dabei ist der der letzte Hornkammmacher in Wien auch offen für Kooperationen mit Designern. „Man muss das als Naturprodukt verstehen, wie es zu bearbeiten ist“, betont Petz, „aber auch bedenken, dass es kein Massenprodukt ist, weil jedes Stück anders aussieht.“

Produkte:

Schmuck, Accessoires, Kämme, Tischkultur, Etuis, ... aus Horn

Mustertisch Kooperationsbörse Mode 09 © Rita Newman

Mustertisch Kooperationsbörse Mode 09 © Rita Newman

Musterbeispiele Fa. Petz Hornmanufaktur © Rita Newman

Musterbeispiele Fa. Petz Hornmanufaktur © Rita Newman

Thomas Petz auf der Kooperationsbörse Mode 09 © Rita Newman

Thomas Petz auf der Kooperationsbörse Mode 09 © Rita Newman

Thomas Petz auf der Kooperationsbörse Mode 10 © Bernhard Peball

Thomas Petz auf der Kooperationsbörse Mode 10 © Bernhard Peball