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rosa mosa steht für Individualismus und Innovation. In enger Zusammenarbeit mit zumeist lokalen Lieferanten, Handwerkern und Gerbern entstehen laufend außergewöhnliche Schuhe, in denen handwerkliche Qualität und künstlerischer Anspruch in einer einzigartigen Formensprache zueinander finden. Der konzeptionelle Ansatz von rosa mosa basiert auf der Idee, historische Gestaltungselemente aus ihrer Tradition und ihrem geografischen Umkreis herauszulösen und in zeitgemäßen Designs neu zu interpretieren.
Für das Modell LAZO embroidery der Herbst/Winter-Kollektion 2011/12 galt es, Stickornamente, die einer alten ungarischen Tischdecke entnommen wurden, auf einzelne Schnittteile der Stiefelette zu übertragen. Mit den hierfür erforderlichen Stickarbeiten wurde Petra Kimla, Geschäftsführerin der in Wien ansässigen Firma A-Z Besticker und Ausstellerin auf der Kooperationsbörse 2010, betraut. Auf Basis einer Handzeichnung fertigte Petra Kimla zunächst erste Stickproben, die sie im nächsten Schritt auf Basis digitaler Daten auch auf dem Echtleder testete. Um den gewünschten Reliefeffekt zu erzielen, arbeitete Kimla in enger Abstimmung mit rosa mosa, die Volumina und Stärken der Stichführung akribisch heraus und brachte die Verhältnisse zwischen bestickten und unbestickten Ornamentteilen in Einklang. Das Uni-Sex-Modell LAZO embroidery wurde im Rahmen der Modewochen in Paris, Mailand und New York im Frühling 2011 mit großem Erfolg gezeigt und vornehmlich von japanischen Kunden geordert. Auch Stylisten greifen immer wieder mit großer Begeisterung auf LAZO embroidery zurück, da sich das Modell nicht zuletzt dank seiner außergewöhnlichen Stickornamente als show piece für impactstarke Shootings besonders gut eignet.
www.rosamosa.com
www.besticker.at
Foto: © Manfred Veigl