Die wirkliche Herausforderung ist, jedes einzelne Produkt zu entwickeln und mitzugestalten, erklärt Wolfgang Hufnagl, wir machen die Anliegen unserer Kunden zu unseren und übernehmen Verantwortung in der Planung und Umsetzung. Von Karl, Eveline, Martin und Wolfgang Hufnagl als Familienbetrieb geführt, ist die WH Silbermanufaktur in die Bereiche Silbermanufaktur, Goldschmiede und Kirchenkunst untergliedert.
Die außergewöhnliche Kombination von unterschiedlichen Verfahren des Gold- und Silberschmiedens, des Metalldrückens, Ziselierens, Guillochierens und der Galvanotechnik ist charakteristisch für die anspruchsvolle Produktionsästhetik unserer Manufaktur, beschreibt Wolfgang Hufnagl. Er hat nach der Matura das Handwerk der Metalldrückerei und Gürtlerei und anschließend bei Jarosinski & Vaugoin das Silberschmieden und Goldschmieden erlernt. Nach einer Ausbildung zum Gemmologen machte sich Hufnagl 1989 selbstständig. Heute wendet er, wenn es nötig ist, auch ausgefeilte handwerkliche und künstlerische Techniken an. Diese kommen etwa in der Produktion von Kirchengesamtausstattungen, Bischofsstäben, goldenen Champagnerflöten oder bei Repliken des Tassilokelches sowie in der Restaurierung von wertvollen Antiquitäten zum Einsatz.
In der eigenen Kollektion befinden sich neben Ringen, Anhängern und Ohrsteckern vor allem Motive des Reitsports und Schlüsselanhänger. Auch Accessoires wie Knöpfe, Anstecknadeln, Gürtelschnallen oder Applikationen mit persönlichen Gravuren gehören zum Sortiment und bilden für eine Kooperation mit Modedesignern interessante Anknüpfungspunkte, wie Hufnagl betont. Dabei werden edle Metalle und Steine als Unikate für die Realisierung von Designerentwürfen und die Anfertigung von Kleinserien eingesetzt. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Universität für angewandte Kunst engagiert sich Wolfgang Hufnagl an der Goldschmiedeakademie Wien und im Forum Goldschmiede für seine Branche.
Metalldrücken, Ziselieren, Guillochieren, Galvanotechnik