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Geschäftsführerin Dipl.BW Barbara Dichtl © Wiener Silber Manufactur
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Wiener Silber Manufactur
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Geschäftsführer:
Dipl.BW Barbara Dichtl
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Ein Maximum an Wert
Pott
Design: Thomas Feichtner © Wiener Silber Manufactur
Die Wiener Silber Manufactur verfügt über ein Archiv mit über 11.000 Entwurf- und Werkzeichnungen - samt den dafür entwickelten Gussformen, Stanzen und Werkzeugen. Auf diesem enormen Schatz basiert nach wie vor der Kern unseres aktuellen Produktsortiments, erklärt Firmenchefin Dipl.BW Barbara Dichtl, aber ganz in der Tradition unseres Hauses, sind wir auch stets offen und respektvoll für Zeitgenössisches und verwirklichen auch gerne Entwürfe junger DesignerInnen aus dem In- und Ausland.
Die Auflage zeitgenössischer Design-Objekte geht dabei meist auf die Eigeninitiative der Kreativen zurück. Überzeugt ein Entwurf und hält er auch marketing-strategischen Überlegungen stand, wird er gemeinsam mit dem Designer bzw. der Designerin mit Begeisterung und Präzision umgesetzt. Weil jedes Stück in Handarbeit gefertigt wird, können auch außergewöhnliche Formen realisiert werden, betont Dichtl - und nennt als Beispiele das Cutt Besteck, Viennese Pot und die Obstschale von Thomas Feichtner.
In Bezug auf das verwendete Material, kann die Wiener Silber Manufactur mit einer absolute Novität aufwarten: Unsere exklusiv entwickelte Legierung weist einen Silberanteil von 94 Prozent auf und übertrifft damit sogar das Sterling Silber, das es lediglich auf 92,5 Prozent bringt, erklärt Barbara Dichtl. Das garantiert den Kunden und Kundinnen, die neben Österreich vor allem aus Japan, Russland, dem Arabischen Raum und den USA kommen, mit dem Kauf eines Besteckes oder Objekts der Wiener Silber Manufactur im Prinzip ein Unikat zu erwerben. Denn unsere Produkte bieten ein Maximum an Materialwert und sind aufgrund ihrer speziellen Legierung anlaufbeständiger, weiß Dichtl.
Know-how:
Realisierung von Sonderwünschen; Nachbestell-Service für einzelne Besteckteile der Wiener Silber Manufactur, Reparatur-Service diverser Silberprodukte
Verfahren:
traditionelle Silberschmiedetechnik - Österreichische Handarbeit
Auftragsgrößen:
Neuauflage von Bestecken, Tafelsilber, Galanteriewaren wie Teeservice, Kerzenständer sowie Accessoires aus 940/000 Silber nach traditionellen und zeitgenössischen Entwürfen
Geschichte:
Die Tradition der Wiener Silber Manufactur wurzelt im Jahr 1882. Damals gründete Alexander Sturm ein Unternehmen, das für das gehobene Bürgertum Tafelsilber und Silbergalanterie anfertigte. Seine Offenheit neuen Strömungen gegenüber zeigte sich darin, dass er noch vor der Gründung der Wiener Werkstätte (1903) mit deren Protagonisten Josef Hoffmann und Kolo Moser eng zusammenarbeitete. Sie schufen für eine kunstsinnige, avantgardistische Klientel zeitlos schöne, noch heute höchst modern wirkende Entwürfe, die Alexander Sturm kongenial umzusetzen wusste. Große Künstler im Umfeld der Wiener Werkstätte wie Otto Prutscher und Oswald Haerdtl führten die Kooperation mit der Fa.Sturm weiter und entwarfen erlesene Silberobjekte, die als Meilensteine des Wiener Designs bis heute Geltung haben.
Nach dem Untergang der Wiener Werkstätte und der Zäsur durch den zweiten Weltkrieg gelangte das Unternehmen für weitere drei Jahrzehnte zu neuer Blüte. Nach dem Ende der Sturmschen Produktion erwarb der Unternehmer und Kunstliebhaber Georg Stradiot die Rechte an sämtlichen Entwürfen, übernahm die alte Werkstätte und alle Mitarbeiter und gründete 2008 die Wiener Silber Manufactur.
Kleeblatt
Design: Michael Embacher
Foto: © Klaus Fritsch
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